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Im 18.
Jahrhundert wurden an der alten Kirche erhebliche Reparaturen und Umbauarbeiten
durchgeführt. Sie begannen 1735 mit der Erneuerung der oberen Hälfte
des Turms und fanden In nur
knapp zwei Jahren Bauzeit war das neue prächtige Gotteshaus im
neogotische Stil fertiggestellt. Am 9. Februar 1864 konnte sie mit einem
Festgottesdienst eingeweiht werden. Sie hat
einen quadratischen Westturm mit einer hohen, spitzen Haube. Außerdem
ist sie mit einer kleinen, fünfseitigen Apsis (im Osten) und mit
einem kleinen Vorbau (im Westen) versehen. Im Inneren der Kirche befindet
sich eine in Muldenform gebrochene Balkendecke und eine Hufeisenempore. Das Taufbecken, ein Geschenk zur Kirchmess am 8. November 1842 vom Geheimen Oberfinanzrat Freiherr von Patow, wurde auch wieder aufgestellt. Es steht in der Mitte des Kirchenschiffs vor der Apsis. Es hat eine runde, gedrungene Kelchform. An der Wandung der Kuppa befinden sich vier gleiche, wappenähnlichr Reliefs. Es könnten stilisierte Linien sein. Der Taufstein ist datiert aus dem 15. Jahrhundert. In der Nordost-Ecke des Kirchenschiffs ist eine Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege eingerichtet. Beherrscht wird diese durch ein relativ hohes Kreuz Jesu. Die 1801 gebaute Orgel (Schleifladenorgel) wurde mit zwei neuen Registern versehen und erhielt wieder ihren Platz in der neuen Kirche. Eine neue Turmuhr, zur halben und vollen Stunde schlagend, wurde vom Luckauer Uhrmachermeister Franz für 150 Taler gebaut. Die mit römischen Zahlen beschrifteten Ziffernblätter wurden mit roten Steinen und Mörtel in das Mauerwerk des Turmes eingearbeitet. Die Geschichte
der Mehßower Kirche ist ein Teil der Chronik, die Rainer Kamenz
erarbeitet hat.
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